Die Frühstartrente für Kinder ist eine der spannendsten Ideen, die die Bundesregierung zuletzt vorgestellt hat. Als Mutter finde ich den Grundgedanken großartig: Unseren Kindern schon früh einen finanziellen Grundstein für ihre spätere Rente zu legen. Doch zwischen einer schönen Idee und der tatsächlichen Umsetzung liegen oft Monate – manchmal sogar Jahre.
In diesem Artikel möchte ich erklären, was genau die Frühstartrente ist, wann sie beschlossen werden soll und wie Eltern sich schon jetzt darauf vorbereiten können. Außerdem schauen wir uns an, welche Anbieter in Frage kommen, wenn das Modell startet.
Was ist die Frühstartrente für Kinder?
Die Frühstartrente ist ein geplantes Vorsorgemodell, bei dem Eltern, Großeltern oder andere Angehörige schon ab Geburt regelmäßig Beiträge in eine spezielle Rentenversicherung für das Kind einzahlen können. Die Idee: Durch die lange Laufzeit – oft mehrere Jahrzehnte – kann selbst mit kleinen monatlichen Beträgen ein beachtliches Altersvorsorgekapital entstehen.
Anders als bei klassischen Sparplänen steht hier das Ziel „Altersvorsorge“ im Mittelpunkt. Das bedeutet: Das angesparte Kapital bleibt bis zur Rente unangetastet, wächst aber dank Zinseszinseffekt und staatlicher Förderung kontinuierlich.
Frühstartrente für Kinder – wann soll sie kommen?
Die Bundesregierung hat das Konzept in den letzten Koalitionsverhandlungen vorgestellt und grundsätzlich beschlossen. Allerdings: Der genaue Starttermin steht noch nicht fest. Aktuell wird an den gesetzlichen Grundlagen und der Ausgestaltung gearbeitet. Fachleute rechnen damit, dass frühestens im kommenden Jahr die ersten Produkte verfügbar sein könnten – vorausgesetzt, die politischen Abstimmungen verzögern sich nicht weiter.
Als Mutter kann ich verstehen, dass solche Projekte Zeit brauchen, aber gleichzeitig wünschte ich, die Umsetzung ginge schneller. Schließlich zählt bei der Altersvorsorge jeder Monat.
Wie kann man die Frühstartrente umsetzen?
Sobald die gesetzlichen Grundlagen geschaffen sind, werden vermutlich verschiedene Anbieter auf den Markt kommen – ähnlich wie bei Riester- oder Rürup-Renten. Zu erwarten sind:
Versicherungsgesellschaften mit speziellen Kinderrenten-Produkten Banken und Fondsgesellschaften, die ETF- oder Fondsgebundene Modelle anbieten Direktbanken und Onlineplattformen, die einfache, digitale Sparlösungen bereitstellen
Eltern sollten dabei auf diese Punkte achten:
Kostenstruktur – Niedrige Verwaltungskosten erhöhen die Rendite. Flexibilität – Möglichkeit, Beiträge anzupassen oder Sonderzahlungen zu leisten. Förderung – Eventuelle staatliche Zuschüsse oder steuerliche Vorteile mitnehmen. Anlageform – Aktienfonds, Mischfonds oder sichere Garantien – je nach Risikobereitschaft.
Die Frühstartrente für Kinder ist eine tolle Chance, unseren Kindern einen finanziell sicheren Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen. Je früher wir beginnen, desto mehr profitieren sie vom Zinseszinseffekt. Aber: Bis wir tatsächlich abschließen können, ist noch Geduld gefragt.
Ich werde die Entwicklung aufmerksam verfolgen – und bis dahin vielleicht schon mit einem eigenen Sparplan beginnen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Denn eines ist sicher: Vorsorge für die Kinder ist keine Frage des „Ob“, sondern nur des „Wie“.